Mayday, Mayday
Planet Schuruppak
47 Jahre zuvor
68 Raumschiffe der Elohim lieferten sich erbarmunglose Schlachten mit den planetaren Verteidigungen der Temenos.
Schuruppak war geschützt durch ein orbitales Verteidigungssystem, bestückt mit Laserwaffe und Pulsarkanonen. Einige wenige, auf Quantenmechanik basierende Splittertorpedos waren ebenfalls bereits installiert worden. Die bis dato neueste waffentechnische Entwicklung der Temenos. Diese hatten zwar mittlerweile längst Krieg untereinander überwunden, dennoch waren sie nicht dumm und rüsteten weiter auf. Sie wollten ihren Planeten nicht einfach einer möglichen, außerirdischen Invasion überlassen. Und diese war nun gekommen, in Form der Elohim, die ihnen technisch weit voraus waren.
Das kommandierende Raumschiff der Elohim befahl, die einzelnen, waffenbestückten Module des planetaren Defensivsystems einzeln auszuschalten. Erst danach sollten großflächige Bombardierungen des Planeten mit Antimateriebomben erfolgen, bevor schließlich Bodentruppen den Rest erledigen sollten.
4 Elohimschiffe flogen in einer Rechteckformation auf eines der Module zu. Das Modul feuerte wild Laserstrahlen auf die Raumschiffe ab, doch diese wichen gekonnt aus. Schließlich waren die Elohimschiffe nah genug, um ihre Dankbarkeit in Form ihrer Version von quantenmechanischen Waffen zu präsentieren. Sie feuerte 4 Quantenbomben in Richtung des Moduls ab. Als die Bomben explodierten, sprangen die Elektronen der Atome des Moduls wild zwischen den Atomorbitalen hin und her und lösten die Bindungen der Atome untereinander. Das Modul wurde praktisch atomisiert, als es in Nichts zerfiel.
Die 4 Raumschiffe flogen eine Kurve und wichen dabei einem Quantentorpedo der Temenos aus, als sich eine Flotte von 11 Schiffen der Temenos näherte.
Die biologischen Komponenten der Elohimraumschiffe mussten sich erst noch erholen, da die elektrischen Impulse der Befehlsübermittlung ihnen immer einiges an Kraft abverlangte. Deshalb flogen die 4 Raumschiffe ein weiteres Ausweichmanöver, um die 11 Raumschiffe wegzulocken und so den Hinterhalt von 2 weiteren Elohimschiffen vorzubereiten.
Als die 4 Elohimschiffe wild von Laserstrahlen beschossen wurden und keinerlei Schaden nahmen, enttarnten sich die Hellespont und die Arterion hinter den 11 Raumschiffen und feuerten kurze, aber prägnante Energieladungen auf die Raumschiffe ab. Innerhalb weniger Momente schwebte ein Trümmerfeld dort, wo vorher noch 11 Temenosraumschiffe waren.
Die 4 Elohimschiffe bedankten sich über Funk bei der Hellespont und der Arterion und diese antworteten, dass es kein Problem gewesen sei.
Der Kommandant befahl weitere Angriffe auf die Module der planetaren Verteidigung, als diese 5 Quantentorpedos in Richtung der Elohimschiffe feuerte.
Zwei der Torpedos waren auf das Kommandoschiff gerichtet, dass rechtzeitig auswich und zwei weitere Elohimschiffe feuerten kurze Energieladungen auf die Torpedos ab, die daraufhin im leeren Raum explodierten. Der dritte Torpedo verfehlte sein Ziel, falls er je eines gehabt hatte, nach Meinung der Elohim auf jedenfall nicht. Er schwirrte weit vorbei an allen Raumschiffen und verlor sich im Weltall.
Die zwei weiteren Torpedos rasten auf die viel näher am Planeten gelegenen Hellespont und Arterion zu. Die Arterion warf rasch Ablenksonden ab, die die Zielerfassung des für sie vorgesehenen Torpedos störte.
Die Hellespont tat nichts.
Ein Funkspruch erreichte das Kommandoschiff.
"Hier ist Hellespont. Wir wurden nicht vollständing aufgerüstet uns fehlen Ablenksonden, bitte um Anweisung"
"Wechsel auf Quantenexplosion adsorbierende Oberfläche" kam die prompte Antwort.
Die Hellespont reagierte rasch, als die Oberfläche des Elohimraumschiffes plötzlich seine Form änderte. Angepasst an die jeweilige Herausforderung, konnte die biotechnologische Form der Raumschiffe rasch eine Form ändern und so ihren Zweck erfüllen. Derzeit waren die Hellespont eher auf Angriffsform ausgerichtet, viele Auslässe und Öffnungen für Waffen zierten das Raumschiff, dass sich nun in einem kurzen Fluss der Formen befand, als sie versuchten, die Form zur Adsorption von Quantenexplosionen einzunehmen.
Sekunden darauf explodierte die linke Seite der Hellespont und Splitter biotechnologischer Teile schwirrten brennend und veräzt durchs Weltall.
"Mayday, Mayday. Hellespont getroffen, verlieren rasch an struktureller Integrität"
"Evakuieren!" befahl das Kommandoschiff.
Doch Sekunden nach dem Funkspruch zerriss es die Hellespont in einer Explosion und Trümmerteile flogen quer durcheinander, als sie andere Schiffe trafen und Teile davon auf Schuruppak abstürzten.
Der Captain des Kommandoraumschiffes war einerseits schockiert und wütend, andererseits erregt voller kriegerischer Lust. Er spürte, wie sich Adrenalin ansammelte und er endlich einen würdigen Gegner gefunden hatte. Dennoch mussten die Elohim nun umdenken. Die Temenos hatten vermutlich nun eine der Schwachstellen der Elohimtechnik entdeckt, das konnte man nicht auf sich sitzen lassen.
Vielleicht...
Nein das wäre zuviel.
Oder doch nicht?
Ja.
Vielleicht sollte man den Temenos dann einmal die besondere Stärke der Elohim zeigen.
"Enttarnt 5 AF-Hyperthalions und deaktiviert den AF-Ring" befahl der Captain.
Kurz darauf flogen weitere Raumschiffe der Temenos, nun mutiger, auf die Raumschiffe der Elohim zu.
Der Captain hoffte, dass die Temenos nicht abwechselnd und rasch mit unterschiedlichen Waffen feueren würden um die Elohim und ihre Raumschiffe zu Formwechseln zu zwingen. Und er hoffte, dass die folgende Demonstration den Temenos eine Lehre sein würde, aufzugeben.
Fünf AF-Hyperthalions enttarnten sich und warfen ihre am Heck aufgesetzen Ringe ins Weltall ab.
"Kommt schon, fresst den Köder" dachte sich der Captain des Kommandoschiffes. "Da sind eure Feinde, greift sie an".
Zuerst passierte garnichts. Doch dann schienen die Temenos auf die Falle einzugehen, als sie Raumschiffe auf die Hyperthalions zogen und sich bereit machten, die trojanischen Pferde in Brand zu stecken. Dass sie dabei selbst verbrennen würden, war ihnen nicht klar.
"Täuscht vor, die Hyperthalions zu schützen, Abfangmanöver, Schiffe jedoch nicht vernichten!" befahl der Captain, woraufhin sich einige Elohimschiffe aus ihrer Position lösten und vorgaben, langsamer als sie eigentlich fliegen konnten, die Temenosraumschiffe zu verfolgen, die tatsächlich daraufhin noch rascher zu den Hyperthalions flogen.
Schließlich waren die Schiffe der Temenos in Feuerreichweite und feuerten mit voller Kraft auf die Geheimwaffen der Elohim.
"Willkommen in der Hölle" sagte der Captain, als die Ladungen kurz aufeinanderfolgenden die Hyperthalions trafen, die daraufhin aufleuchteten und Energie sammelten.
Die Temenosschiffe, deren die Funktionsweise der Hyperthalions nicht bekannt war, feuerten wild weiter auf die Hyperthalions und speisten sie mit immer mehr Energie. Sie wollten um jeden Preis diese seltsamen Waffen vernichten.
"Füttert ruhig das Biest, dass euch bluten lassen wird" sagte der Captain.
Schließlich feuerte eines der zuerst getroffen Hyperthalions seine Ladung auf Schuruppak ab. Der Energiestrahl schoss rasch auf die Oberfläche hinab. Als er auftraf, war eine helle und großflächige Explosion zu sehen, die einen Umkreis von 1.000 Kilometer in Schutt und Asche verwandelte. Die vier weiteren Hyperthalions folgten kurz darauf und vernichteten weitere Teile von Schuruppak.
Der Captain war nicht dumm gewesen. Er hatte die Hyperthalions auf Streuschuss gestellt. Immerhin wollte er den Planeten nicht durchlöchern und zerstören.
Die auf die Hyperthalions feuernden Temenosraumschiffe brachen rasch ihren Angriff ab und schienen für eine Minuten verloren im Weltall zu treiben, als die aufschließenden Elohimschiffe ihre Ladungen abfeuerten und ein Feuerwerk der Zerstörung rund um die Massenvernichtungswaffen Hyperthalions entfachte.
Schuruppak schwieg von nun an. Die Raumschiffe der Temenos verharrten unsicher auf ihren Positionen und wurden reihenweise von Elohimschiffen umzingelt.
Die planetere Verteidigung hatte aufgehört zu feuern und Schuruppak schien über die Bedrohung der 5 tödlichen Nadeln in seiner Umlaufbahn gründlich nachzudenken. Offenbar fand man keine Lösung diese Waffen zu vernichten, da nach einigen Schweigeminuten ein Übertragung von Temenos das Kommandoschiff erreichte.
"Sie haben gewonnen. Wir geben auf. Sie können auf unserem Planeten bauen, was sie wollen. Wir kapitulieren bedingungslos."
"Einer meiner Cousins war auf der Hellespont" antwortete Enlil, Captain des Kommandoraumschiffes Excalibur kurz und knapp, als er einen Befehl weiterleitete.
Die Elohimschiffe um die Hyperthalions feuerten erneut auf die Hyperthalions, die nun, neu ausgerichtete, weitere Teile von Schuruppak vernichteten.
Die noch verbliebenen Temenosraumschiffe wurden rasch von den sie umzingelten Elohimschiffen vernichtet und nach wenigen Minuten war das Spektakel vorbei, als das letzte Hyperthalion einen Umkreis von 1.000 km vernichtete.
"Ich habe ihn sehr gemocht" fügte Enlil noch hinzu, als die Elohimschiffe langsam begannen, sich auf die verbrannte Oberfläche von Schuruppak abzusenken und die AF-Ringe für die spätere Neubefestigung aus dem Weltall geborgen wurden.
47 Jahre zuvor
68 Raumschiffe der Elohim lieferten sich erbarmunglose Schlachten mit den planetaren Verteidigungen der Temenos.
Schuruppak war geschützt durch ein orbitales Verteidigungssystem, bestückt mit Laserwaffe und Pulsarkanonen. Einige wenige, auf Quantenmechanik basierende Splittertorpedos waren ebenfalls bereits installiert worden. Die bis dato neueste waffentechnische Entwicklung der Temenos. Diese hatten zwar mittlerweile längst Krieg untereinander überwunden, dennoch waren sie nicht dumm und rüsteten weiter auf. Sie wollten ihren Planeten nicht einfach einer möglichen, außerirdischen Invasion überlassen. Und diese war nun gekommen, in Form der Elohim, die ihnen technisch weit voraus waren.
Das kommandierende Raumschiff der Elohim befahl, die einzelnen, waffenbestückten Module des planetaren Defensivsystems einzeln auszuschalten. Erst danach sollten großflächige Bombardierungen des Planeten mit Antimateriebomben erfolgen, bevor schließlich Bodentruppen den Rest erledigen sollten.
4 Elohimschiffe flogen in einer Rechteckformation auf eines der Module zu. Das Modul feuerte wild Laserstrahlen auf die Raumschiffe ab, doch diese wichen gekonnt aus. Schließlich waren die Elohimschiffe nah genug, um ihre Dankbarkeit in Form ihrer Version von quantenmechanischen Waffen zu präsentieren. Sie feuerte 4 Quantenbomben in Richtung des Moduls ab. Als die Bomben explodierten, sprangen die Elektronen der Atome des Moduls wild zwischen den Atomorbitalen hin und her und lösten die Bindungen der Atome untereinander. Das Modul wurde praktisch atomisiert, als es in Nichts zerfiel.
Die 4 Raumschiffe flogen eine Kurve und wichen dabei einem Quantentorpedo der Temenos aus, als sich eine Flotte von 11 Schiffen der Temenos näherte.
Die biologischen Komponenten der Elohimraumschiffe mussten sich erst noch erholen, da die elektrischen Impulse der Befehlsübermittlung ihnen immer einiges an Kraft abverlangte. Deshalb flogen die 4 Raumschiffe ein weiteres Ausweichmanöver, um die 11 Raumschiffe wegzulocken und so den Hinterhalt von 2 weiteren Elohimschiffen vorzubereiten.
Als die 4 Elohimschiffe wild von Laserstrahlen beschossen wurden und keinerlei Schaden nahmen, enttarnten sich die Hellespont und die Arterion hinter den 11 Raumschiffen und feuerten kurze, aber prägnante Energieladungen auf die Raumschiffe ab. Innerhalb weniger Momente schwebte ein Trümmerfeld dort, wo vorher noch 11 Temenosraumschiffe waren.
Die 4 Elohimschiffe bedankten sich über Funk bei der Hellespont und der Arterion und diese antworteten, dass es kein Problem gewesen sei.
Der Kommandant befahl weitere Angriffe auf die Module der planetaren Verteidigung, als diese 5 Quantentorpedos in Richtung der Elohimschiffe feuerte.
Zwei der Torpedos waren auf das Kommandoschiff gerichtet, dass rechtzeitig auswich und zwei weitere Elohimschiffe feuerten kurze Energieladungen auf die Torpedos ab, die daraufhin im leeren Raum explodierten. Der dritte Torpedo verfehlte sein Ziel, falls er je eines gehabt hatte, nach Meinung der Elohim auf jedenfall nicht. Er schwirrte weit vorbei an allen Raumschiffen und verlor sich im Weltall.
Die zwei weiteren Torpedos rasten auf die viel näher am Planeten gelegenen Hellespont und Arterion zu. Die Arterion warf rasch Ablenksonden ab, die die Zielerfassung des für sie vorgesehenen Torpedos störte.
Die Hellespont tat nichts.
Ein Funkspruch erreichte das Kommandoschiff.
"Hier ist Hellespont. Wir wurden nicht vollständing aufgerüstet uns fehlen Ablenksonden, bitte um Anweisung"
"Wechsel auf Quantenexplosion adsorbierende Oberfläche" kam die prompte Antwort.
Die Hellespont reagierte rasch, als die Oberfläche des Elohimraumschiffes plötzlich seine Form änderte. Angepasst an die jeweilige Herausforderung, konnte die biotechnologische Form der Raumschiffe rasch eine Form ändern und so ihren Zweck erfüllen. Derzeit waren die Hellespont eher auf Angriffsform ausgerichtet, viele Auslässe und Öffnungen für Waffen zierten das Raumschiff, dass sich nun in einem kurzen Fluss der Formen befand, als sie versuchten, die Form zur Adsorption von Quantenexplosionen einzunehmen.
Sekunden darauf explodierte die linke Seite der Hellespont und Splitter biotechnologischer Teile schwirrten brennend und veräzt durchs Weltall.
"Mayday, Mayday. Hellespont getroffen, verlieren rasch an struktureller Integrität"
"Evakuieren!" befahl das Kommandoschiff.
Doch Sekunden nach dem Funkspruch zerriss es die Hellespont in einer Explosion und Trümmerteile flogen quer durcheinander, als sie andere Schiffe trafen und Teile davon auf Schuruppak abstürzten.
Der Captain des Kommandoraumschiffes war einerseits schockiert und wütend, andererseits erregt voller kriegerischer Lust. Er spürte, wie sich Adrenalin ansammelte und er endlich einen würdigen Gegner gefunden hatte. Dennoch mussten die Elohim nun umdenken. Die Temenos hatten vermutlich nun eine der Schwachstellen der Elohimtechnik entdeckt, das konnte man nicht auf sich sitzen lassen.
Vielleicht...
Nein das wäre zuviel.
Oder doch nicht?
Ja.
Vielleicht sollte man den Temenos dann einmal die besondere Stärke der Elohim zeigen.
"Enttarnt 5 AF-Hyperthalions und deaktiviert den AF-Ring" befahl der Captain.
Kurz darauf flogen weitere Raumschiffe der Temenos, nun mutiger, auf die Raumschiffe der Elohim zu.
Der Captain hoffte, dass die Temenos nicht abwechselnd und rasch mit unterschiedlichen Waffen feueren würden um die Elohim und ihre Raumschiffe zu Formwechseln zu zwingen. Und er hoffte, dass die folgende Demonstration den Temenos eine Lehre sein würde, aufzugeben.
Fünf AF-Hyperthalions enttarnten sich und warfen ihre am Heck aufgesetzen Ringe ins Weltall ab.
"Kommt schon, fresst den Köder" dachte sich der Captain des Kommandoschiffes. "Da sind eure Feinde, greift sie an".
Zuerst passierte garnichts. Doch dann schienen die Temenos auf die Falle einzugehen, als sie Raumschiffe auf die Hyperthalions zogen und sich bereit machten, die trojanischen Pferde in Brand zu stecken. Dass sie dabei selbst verbrennen würden, war ihnen nicht klar.
"Täuscht vor, die Hyperthalions zu schützen, Abfangmanöver, Schiffe jedoch nicht vernichten!" befahl der Captain, woraufhin sich einige Elohimschiffe aus ihrer Position lösten und vorgaben, langsamer als sie eigentlich fliegen konnten, die Temenosraumschiffe zu verfolgen, die tatsächlich daraufhin noch rascher zu den Hyperthalions flogen.
Schließlich waren die Schiffe der Temenos in Feuerreichweite und feuerten mit voller Kraft auf die Geheimwaffen der Elohim.
"Willkommen in der Hölle" sagte der Captain, als die Ladungen kurz aufeinanderfolgenden die Hyperthalions trafen, die daraufhin aufleuchteten und Energie sammelten.
Die Temenosschiffe, deren die Funktionsweise der Hyperthalions nicht bekannt war, feuerten wild weiter auf die Hyperthalions und speisten sie mit immer mehr Energie. Sie wollten um jeden Preis diese seltsamen Waffen vernichten.
"Füttert ruhig das Biest, dass euch bluten lassen wird" sagte der Captain.
Schließlich feuerte eines der zuerst getroffen Hyperthalions seine Ladung auf Schuruppak ab. Der Energiestrahl schoss rasch auf die Oberfläche hinab. Als er auftraf, war eine helle und großflächige Explosion zu sehen, die einen Umkreis von 1.000 Kilometer in Schutt und Asche verwandelte. Die vier weiteren Hyperthalions folgten kurz darauf und vernichteten weitere Teile von Schuruppak.
Der Captain war nicht dumm gewesen. Er hatte die Hyperthalions auf Streuschuss gestellt. Immerhin wollte er den Planeten nicht durchlöchern und zerstören.
Die auf die Hyperthalions feuernden Temenosraumschiffe brachen rasch ihren Angriff ab und schienen für eine Minuten verloren im Weltall zu treiben, als die aufschließenden Elohimschiffe ihre Ladungen abfeuerten und ein Feuerwerk der Zerstörung rund um die Massenvernichtungswaffen Hyperthalions entfachte.
Schuruppak schwieg von nun an. Die Raumschiffe der Temenos verharrten unsicher auf ihren Positionen und wurden reihenweise von Elohimschiffen umzingelt.
Die planetere Verteidigung hatte aufgehört zu feuern und Schuruppak schien über die Bedrohung der 5 tödlichen Nadeln in seiner Umlaufbahn gründlich nachzudenken. Offenbar fand man keine Lösung diese Waffen zu vernichten, da nach einigen Schweigeminuten ein Übertragung von Temenos das Kommandoschiff erreichte.
"Sie haben gewonnen. Wir geben auf. Sie können auf unserem Planeten bauen, was sie wollen. Wir kapitulieren bedingungslos."
"Einer meiner Cousins war auf der Hellespont" antwortete Enlil, Captain des Kommandoraumschiffes Excalibur kurz und knapp, als er einen Befehl weiterleitete.
Die Elohimschiffe um die Hyperthalions feuerten erneut auf die Hyperthalions, die nun, neu ausgerichtete, weitere Teile von Schuruppak vernichteten.
Die noch verbliebenen Temenosraumschiffe wurden rasch von den sie umzingelten Elohimschiffen vernichtet und nach wenigen Minuten war das Spektakel vorbei, als das letzte Hyperthalion einen Umkreis von 1.000 km vernichtete.
"Ich habe ihn sehr gemocht" fügte Enlil noch hinzu, als die Elohimschiffe langsam begannen, sich auf die verbrannte Oberfläche von Schuruppak abzusenken und die AF-Ringe für die spätere Neubefestigung aus dem Weltall geborgen wurden.
Alhym - 12. Dez, 00:09


