Revelations (1)
Planet ???
Nacht
Projektcountdown: 30 Minuten
Es herrschte eine fröhliche und ausgelassene Stimmung in allen Gassen, Straßen und Plätzen. Unzählige Elohim hatten sich in den Städten versammelt, von denen man das Spektakel im Weltall beobachten konnte. Die Felder außerhalb der Städte hatten sich binnen Wochen in ein Meer aus Zelten verwandelt und Events fanden statt, die den Sieg der Elohim über die Naturgewalten feierten.
Amelia befand sich in draußen auf der Straße von Eridu City. Sie hatte ihren Arm um ihren Mann Theron gelegt, mit dem sie nun bereits 614 Jahre verheiratet war. Eridu-City war abgedunkelt und man konnte in dieser klaren Nacht die Sterne rund um den Planeten sehen. Das Gravitationsschild zum Schutz vor dem Schwarzen Loch Jaya strahlte in hellem Grün am Himmel. Bald würde es nicht mehr nötig sein, wenn die Elohim Erfolg hätten.
Kinder liefen durch die Straßen und aßen vergnügt spezielle, für den Anlass vorbereitete Süßigkeiten: Die Jaya-Kugeln (eine Nuss ummantelt von der schwärzesten Schokolade, die man herstellen konnte), Zuckerwatte in Form eines Hyperthalions und "Sternenschimmer", eine künstliches Produkt, dass ein leichtes Kribbeln auf der Zunge verursachte.
Viele Elohim hatten sich spezielle T-Shirt anfertigen lassen, auf denen zu lesen war "Eat this Jaya", "To hell with physics" oder "There are only 10 people in the world. Those who understand binary and those who, oh wait, we are Elohim, we ALL understand binary, so only 0 people in the world" obwohl der Schriftzug bereits sehr klein gedruckt werden musste.
"Verrückt" lächelte Amelia zu Theron, der daraufhin nur nickte und Amelia küsste.
"Ja, aber es gibt doch auch allen Grund zu feiern. Endlich werden wir dieses Ding los und können wieder ohne Sorge leben".
"Ja" strahlte Amelia, die sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt hatte. Ihre Aggressionen waren verschwunden, mehr oder minder, und sie war glücklich mit Theron, der sie auf ihr unbekannte Art und Weise innerlich berührte und besänftigte.
Ein Schatten näherte sich von hinten, als plötzlich eine Stimme sagte "Hallo, ich hoffe ich störe die beiden Turteltauben nicht!".
Amelia erkannte die Stimme sofort und drehte sich erfreut zu dem guten Freund ihres Vaters um.
"Sud!" rief sie erheitert und umarmte ihn, "Ich dachte du wärst auf Schuruppak".
"Nein" lachte Sud, "Derzeit nicht. Die Arbeit dort war rascher abgeschlossern als gedacht. Zu meiner Freude" fügte er fröhlich hinzu.
"Oh, darf ich vorstellen" sagte Amelia verlegen, "Theron, Sud, Sud, Theron. Sud ist ein alter Freund meines Vaters und generell auch ein Freund meiner Familie. Er hat die Erforschung von Schuruppak geleitet".
Theron gab Sud die Hand und lächelte Amelia an.
"Ich weiß. Natürlich kenne ich General Sud! Ich bin sehr interessiert am Pangäa-Projekt, vielleicht könnten wir uns einmal darüber unterhalten?" sagte Theron.
"Wenn es Ihnen recht ist, dass ich Sie nachher erschießen müsste" lachte Sud, meinte es aber jedoch ernst.
"Oh, ich verstehe, das ist wohl alles noch streng geheim" erwiderte Theron enttäuscht und leicht nervös.
"Ja, die Ergebnisse werden bald veröffentlicht, wenn alle 5 Planeten ausreichend erfroscht wurden." antwortete ihm Sud.
Amelia überlegte kurz, ließ sich jedoch dennoch zur nächsten Frage hinreißen.
"Sud, hast du etwas von meinem Vater gehört?" fragte sie mit leisem Zittern in der Stimme, dass nur Theron bemerkte.
"Enlil? Leider nein. Ich weiß nicht, wieso er so lange auf Sippar zu tun hat, eigentlich müsste Rohstoffabbau rascher gehen. Er wird sich schon noch melden, Amelia, keine Sorge" sagte Sud lächelnd und hoffte, das würde Amelia ihm abkaufen. Er wusste, dass Enlil und Enki in einen Krieg verfallen waren und wollte Amelia nicht unnötig aufregen, dass ihr Vater und Onkel Krieg gegeinander führten.
"Schade" sagte Amelia und versuchte ihr Gefühl zu unterdrücken und sich einzureden, dass ihr das nichts ausmachen würde. Doch ihr Unterbewusstsein wusste, was ihr in der Kindheit so oft gefehlt hatte, als es wichtige und geheime Missionen in den Tiefen des Weltalles erledigen musste. Dennoch wollte sich Amelia durch diese Gedanken jetzt nicht diese wunderbare Nacht ruinieren lassen.
"Könnt ihr von hier aus auch gut sehen?" lenkte Sud vom Thema ab. "Die Videowände sind doch recht weit weg, oder nicht? Ich kann Beziehungen spielen lassen, ihr könntet eventuell sogar noch von einem Merkabha alles aus dem Weltraum heraus beobachten, wenn ihr mögt?".
"Danke nein Sud, wir sind zufrieden hier und kuscheln uns schon zurecht, nicht wahr Theron?" antwortete Amelia.
"Klar doch" sagte Theron fröhlich.
"Nagut, ich hoffe euch gefällt dann die Show. Habt ihr noch Fragen? Ich habe mich bereits gut darüber informiert, vielleicht besser als ihr. Beziehungen, erneut" zwinkerte Sud die beiden an.
"Derzeit nicht!" sagte Amelia fröhlich, "Falls wir jedoch nicht genug sehen, machen wir dich persönlich dafür verantwortlich!"
"Ahaha" lachte Sud, "Du hast dich kaum verändert. Schnippisch wie dein Vater".
"Das mag sein" sagte Amelia nun wieder etwas kühler.
"Nun gut ihr Beiden, ich lass euch mal wieder allein, ich weiß doch, wie das mit Ehepaaren und Liebenden ist. Also bis nach dem Funkenregen am Himmel" sagte Sud fröhlich und entfernte sich in die undurchschaubare Menge an Elohim, die sich auf den Straßen tümmelte.
Theron legte seinen Arm etwas fester um Amelia, die leicht gedankenverloren aussah.
"Ach mach dir nichts draus..." sagte er leise zu ihr, "wenn dein Vater wieder zurückkommt von Sippar, kannst du dich ja mal in Ruhe mit ihm hinsetzen und dich mit ihm aussprechen".
"Mal sehen" sagte Amelia und zuckte die Schultern. "Schauen wir uns lieber das Spektakel an" wich sie rasch und nun fröhlicher vom Thema ab, "Man sieht nicht jeden Tag eine Kaskadenschaltung an Experimental-Antimateriewaffen".
Hoch über dem Horizont, tief im Weltall, in der Nähe des Planeten, schwebte unzählige Raumschiffe der Elohim und überprüften in den letzten 20 Minuten vor Start der Aktion noch einmal alles genau.
Sie fanden keine Fehler in ihren Berechnungen.
Testen konnten sie leider nicht so ergiebig, aber es sollte alles klappen.
Die 5 Hyperthalions, symbolisch benannt nach den 5 Planeten des Pangäa-Rings, waren bereit und in einer Linie auf das Schwarze Loch Jaya ausgerichtet.
Es konnte nichts schiefgehen.
Nacht
Projektcountdown: 30 Minuten
Es herrschte eine fröhliche und ausgelassene Stimmung in allen Gassen, Straßen und Plätzen. Unzählige Elohim hatten sich in den Städten versammelt, von denen man das Spektakel im Weltall beobachten konnte. Die Felder außerhalb der Städte hatten sich binnen Wochen in ein Meer aus Zelten verwandelt und Events fanden statt, die den Sieg der Elohim über die Naturgewalten feierten.
Amelia befand sich in draußen auf der Straße von Eridu City. Sie hatte ihren Arm um ihren Mann Theron gelegt, mit dem sie nun bereits 614 Jahre verheiratet war. Eridu-City war abgedunkelt und man konnte in dieser klaren Nacht die Sterne rund um den Planeten sehen. Das Gravitationsschild zum Schutz vor dem Schwarzen Loch Jaya strahlte in hellem Grün am Himmel. Bald würde es nicht mehr nötig sein, wenn die Elohim Erfolg hätten.
Kinder liefen durch die Straßen und aßen vergnügt spezielle, für den Anlass vorbereitete Süßigkeiten: Die Jaya-Kugeln (eine Nuss ummantelt von der schwärzesten Schokolade, die man herstellen konnte), Zuckerwatte in Form eines Hyperthalions und "Sternenschimmer", eine künstliches Produkt, dass ein leichtes Kribbeln auf der Zunge verursachte.
Viele Elohim hatten sich spezielle T-Shirt anfertigen lassen, auf denen zu lesen war "Eat this Jaya", "To hell with physics" oder "There are only 10 people in the world. Those who understand binary and those who, oh wait, we are Elohim, we ALL understand binary, so only 0 people in the world" obwohl der Schriftzug bereits sehr klein gedruckt werden musste.
"Verrückt" lächelte Amelia zu Theron, der daraufhin nur nickte und Amelia küsste.
"Ja, aber es gibt doch auch allen Grund zu feiern. Endlich werden wir dieses Ding los und können wieder ohne Sorge leben".
"Ja" strahlte Amelia, die sich in den letzten Jahren ziemlich gewandelt hatte. Ihre Aggressionen waren verschwunden, mehr oder minder, und sie war glücklich mit Theron, der sie auf ihr unbekannte Art und Weise innerlich berührte und besänftigte.
Ein Schatten näherte sich von hinten, als plötzlich eine Stimme sagte "Hallo, ich hoffe ich störe die beiden Turteltauben nicht!".
Amelia erkannte die Stimme sofort und drehte sich erfreut zu dem guten Freund ihres Vaters um.
"Sud!" rief sie erheitert und umarmte ihn, "Ich dachte du wärst auf Schuruppak".
"Nein" lachte Sud, "Derzeit nicht. Die Arbeit dort war rascher abgeschlossern als gedacht. Zu meiner Freude" fügte er fröhlich hinzu.
"Oh, darf ich vorstellen" sagte Amelia verlegen, "Theron, Sud, Sud, Theron. Sud ist ein alter Freund meines Vaters und generell auch ein Freund meiner Familie. Er hat die Erforschung von Schuruppak geleitet".
Theron gab Sud die Hand und lächelte Amelia an.
"Ich weiß. Natürlich kenne ich General Sud! Ich bin sehr interessiert am Pangäa-Projekt, vielleicht könnten wir uns einmal darüber unterhalten?" sagte Theron.
"Wenn es Ihnen recht ist, dass ich Sie nachher erschießen müsste" lachte Sud, meinte es aber jedoch ernst.
"Oh, ich verstehe, das ist wohl alles noch streng geheim" erwiderte Theron enttäuscht und leicht nervös.
"Ja, die Ergebnisse werden bald veröffentlicht, wenn alle 5 Planeten ausreichend erfroscht wurden." antwortete ihm Sud.
Amelia überlegte kurz, ließ sich jedoch dennoch zur nächsten Frage hinreißen.
"Sud, hast du etwas von meinem Vater gehört?" fragte sie mit leisem Zittern in der Stimme, dass nur Theron bemerkte.
"Enlil? Leider nein. Ich weiß nicht, wieso er so lange auf Sippar zu tun hat, eigentlich müsste Rohstoffabbau rascher gehen. Er wird sich schon noch melden, Amelia, keine Sorge" sagte Sud lächelnd und hoffte, das würde Amelia ihm abkaufen. Er wusste, dass Enlil und Enki in einen Krieg verfallen waren und wollte Amelia nicht unnötig aufregen, dass ihr Vater und Onkel Krieg gegeinander führten.
"Schade" sagte Amelia und versuchte ihr Gefühl zu unterdrücken und sich einzureden, dass ihr das nichts ausmachen würde. Doch ihr Unterbewusstsein wusste, was ihr in der Kindheit so oft gefehlt hatte, als es wichtige und geheime Missionen in den Tiefen des Weltalles erledigen musste. Dennoch wollte sich Amelia durch diese Gedanken jetzt nicht diese wunderbare Nacht ruinieren lassen.
"Könnt ihr von hier aus auch gut sehen?" lenkte Sud vom Thema ab. "Die Videowände sind doch recht weit weg, oder nicht? Ich kann Beziehungen spielen lassen, ihr könntet eventuell sogar noch von einem Merkabha alles aus dem Weltraum heraus beobachten, wenn ihr mögt?".
"Danke nein Sud, wir sind zufrieden hier und kuscheln uns schon zurecht, nicht wahr Theron?" antwortete Amelia.
"Klar doch" sagte Theron fröhlich.
"Nagut, ich hoffe euch gefällt dann die Show. Habt ihr noch Fragen? Ich habe mich bereits gut darüber informiert, vielleicht besser als ihr. Beziehungen, erneut" zwinkerte Sud die beiden an.
"Derzeit nicht!" sagte Amelia fröhlich, "Falls wir jedoch nicht genug sehen, machen wir dich persönlich dafür verantwortlich!"
"Ahaha" lachte Sud, "Du hast dich kaum verändert. Schnippisch wie dein Vater".
"Das mag sein" sagte Amelia nun wieder etwas kühler.
"Nun gut ihr Beiden, ich lass euch mal wieder allein, ich weiß doch, wie das mit Ehepaaren und Liebenden ist. Also bis nach dem Funkenregen am Himmel" sagte Sud fröhlich und entfernte sich in die undurchschaubare Menge an Elohim, die sich auf den Straßen tümmelte.
Theron legte seinen Arm etwas fester um Amelia, die leicht gedankenverloren aussah.
"Ach mach dir nichts draus..." sagte er leise zu ihr, "wenn dein Vater wieder zurückkommt von Sippar, kannst du dich ja mal in Ruhe mit ihm hinsetzen und dich mit ihm aussprechen".
"Mal sehen" sagte Amelia und zuckte die Schultern. "Schauen wir uns lieber das Spektakel an" wich sie rasch und nun fröhlicher vom Thema ab, "Man sieht nicht jeden Tag eine Kaskadenschaltung an Experimental-Antimateriewaffen".
Hoch über dem Horizont, tief im Weltall, in der Nähe des Planeten, schwebte unzählige Raumschiffe der Elohim und überprüften in den letzten 20 Minuten vor Start der Aktion noch einmal alles genau.
Sie fanden keine Fehler in ihren Berechnungen.
Testen konnten sie leider nicht so ergiebig, aber es sollte alles klappen.
Die 5 Hyperthalions, symbolisch benannt nach den 5 Planeten des Pangäa-Rings, waren bereit und in einer Linie auf das Schwarze Loch Jaya ausgerichtet.
Es konnte nichts schiefgehen.
Alhym - 7. Dez, 22:59


